Daily China

Alles rund ums Reich der Mitte

DAAD-Graduiertenstipendium “Studium ostasiatischer Sprachen”

August9

Ergänzend zu meiner kleinen Auflistung über alle DAAD-Stipendien vom letzten Mal möchte ich heute noch einen Bericht über das Bewerbungsverfahren für das Graduiertenstipendium geben. Die Auswahlgespräche fanden gemeinsam mit den Bewerbern für die normalen Jahresstipendien und kombinierten Sprach- und Praxisaufenthalte (also wurden alle China-Bewerber auf einmal abgefertigt) statt, also gehe ich mal davon aus, dass es für die ähnlich ablief.

Erstmal zum zeitlichen Ablauf: In der ersten Phase, die bis 30.9. läuft, muss man seine schriftlichen Unterlagen einreichen. Eine Übersicht über die nötigen Unterlagen gibt es hier. Allerdings sollte man darauf vorbereitet sein, dass man eine Email mit Bitte/Hinweis bekommt, einen ausführlichen Lebenslauf sowie ein zweites Gutachten einzureichen. Dafür hat man dann bis Mitte/Ende Oktober Zeit. Die Vorauswahl erfolgt dann Mitte November und danach (etwa Anfang Dezember) bekommt man Bescheid, ob man zu den Auswahlgesprächen Anfang Januar (nach Weihnachten) eingeladen ist.

Zu den schriftlichen Unterlagen gibt es wohl nicht so viel zu sagen. Mein Motivationsschreiben war 3,5 Seiten lang bei Schriftgröße 12 und 1,5 Zeilenabstand, der ausformulierte Lebenslauf 2,5 Seiten. In meinem Motivationsschreiben habe ich begründet, warum ich angefangen habe, Chinesisch zu lernen, was mir an diesem Land und der Sprache so gut gefällt, was ich mir von einem weiteren Jahr dort erhoffe und wie meine Pläne für die Zukunft bzgl. Chinesisch aussehen. Die Gutachten waren nichts Besonderes, soweit ich das mitbekommen habe; wer also nicht gleich mit mehreren Professoren auf Du und Du ist, braucht sich keine Sorgen zu machen, dass es daran scheitert, auch wenn es immer heißt, dass die Gutachten so wahnsinnig wichtig wären (dazu später noch mehr).

Kommen wir also zum Auswahlgespräch. Im ersten Teil hat man eine Chinesisch-Prüfung, die wohl hauptsächlich dazu dienen soll, die Angaben, die im Sprachzeugnis gemacht wurden, zu bestätigen. Leute aus dem China-Programm dürfen auf ein Wiedersehen mit dem guten Herrn Lang hoffen – das Vergnügen hatte ich ;-) . Dementsprechend angenehm verlief das Ganze auch – wir haben ein bisschen darüber geplaudert, wer ich bin und warum ich nach China will, dann musste ich einen kurzen Text in Zeichen (die bekannte Sage, wie man einen Elefanten wiegt – die anderen hatten ähnliche Geschichten) vorlesen. Dann noch zwei Fragen zur grammatischen Konstruktionen (把,作为  - alles, was man aus den Lang-Sätzen aus Trier gewohnt ist) und zum Schluss musste ich noch einen Satz schreiben (ich habe mich bei meinem – peinlich, peinlich – verschrieben, war aber auch nicht schlimm) – das war’s auch schon. Die Ergebnisse bekommt man in einem Umschlag übergeben, den man dann der eigentlich Auswahlkommission übergeben muss.

Und dann der spannende Teil – das Gespräch mit der Kommission. Bei mir waren zwei deutsche Professoren, ein chinesischer Professor, eine Alumna sowie Mitarbeiterinnen des DAAD anwesend. Wer spricht, wechselt sich von Prüfling zu Prüfling ab. Insgesamt verlief es wirklich angenehm: ich wurde gefragt, warum ich nach China möchte, wie das in meine weitere Lebensplanung passt, was ich von Patenten halte, welche internationalen Firmen in meinem Fachgebiet in China agieren – so ziemlich alles aus meinem Lebenslauf und Motivationsschreiben war dran. Der chinesische Professor hatte die Rolle des bösen Cop übernommen und war grundsätzlich nicht mit mir einer Meinung, aber ich fand es nicht besonders schwierig, ihm Paroli zu bieten. Lange hat das Ganze nicht gedauert, vielleicht so 35 min.

Dafür zog sich dann die Wartezeit bis zur Bekanntgabe umso länger hin … nachdem die zwei Wochen um waren, habe ich mir ein Herz gefasst und einfach Frau Knapp angerufen – die gibt einem dann auch bereitwillig Auskunft und am Tag drauf gab’s das Ganze dann auch per Brief.

Nun nochmal zum Bewertungsverfahren: wir hatten Gelegenheit, beim Stipendiatentreffen mal einen Blick auf einen der Bewertungsbögen zu werfen. Im Prinzip gibt es einfach verschiedene Bereiche, für die jeweils eine gewisse Punktzahl vergeben werden kann – Studium/Noten, Motivation und natürlich das Bewerbungsgespräch. Ich hatte keine Zeit, den ganzen Bogen auswendig zu lernen und sicherlich gab es da auch einen Punkt für die Gutachten, aber es ist keineswegs so, wie mir vorher erklärt wurde, dass nämlich zehn Punkte auf jedes Gutachten entfallen, zehn Punkte von jedem Professor und zehn auf die schriftliche Bewerbung. In Wahrheit ist es sehr viel differenzierter und jeder Gutachter bewertet alle Teile mit 50 Punkten oder so.

Zum Schluss noch ein paar Zahlen: in der Mail vom DAAD hieß es, dass die Auswahlkommission 140 Bewerbungen durchzulesen hätte. Fakt ist – und die Beobachtung habe ich mit anderen geteilt – dass ich eigentlich alle Leute, die ich beim Auswahlgespräch getroffen habe, auch beim Stipendiatentreffen wiedergesehen habe. Also scheinen die Chancen nicht so schlecht zu stehen, wenn man erstmal in Bonn war ;-) . Insgesamt gab es um die vierzig Vollstipendiaten, die Hälfte Studenten, die andere Hälfte Graduierte.

Schließlich noch ein paar wichtige Hinweise zu den Bedingungen: das Graduiertenstipendium wird grundsätzlich nur für zwei Semester, von September bis Juli, vergeben. Und in dieser Zeit kann man nur studieren, nicht aber Vollzeit ein Praktikum absolvieren. Es ist aber laut DAAD möglich, daran noch ein Kurzstipendium für ein Praktikum anzuhängen.

So, ich hoffe, das hilft allen weiter, die mit dem Gedanken spielen, sich für dieses sehr coole Stipendium zu bewerben. Nur Mut – es werden nicht nur Überflieger genommen ;-) . Bei weiteren Fragen einfach melden!

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Mit dem DAAD nach China

März7

Es wird Zeit für ein Geständnis … im September geht es für mich schon wieder nach China :-) . Der Ort steht noch nicht ganz fest, aber auf alle Fälle für ein ganzes Jahr. Diesmal kommt der DAAD für mich auf  und aus diesem Grund war ich letzte Woche auch beim Stipendiatentreffen, dessen detaillierte Informationen (ein Teil des Treffens bestand aus der Info-Veranstaltung für Selbstzahler) ich natürlich gerne mit euch teilen möchte.

Mögliche DAAD-Programme

Neben den üblichen Jahres- und Semesteraufenthalten (die übrigens sowohl für Sinologen als auch Fachfremde auch nur dem Spracherwerb dienen können)  gibt es für China auch noch die Sonderprogramme “Sprache und Praxis in der VR China” , das Selbstzahlerprogramm, über das man sich direkt bei der chinesischen Regierung für die Übernahme der Studiengebühren bewerben kann,  und das Graduiertenstipendium “Studium ostasiatischer Sprachen”. Einen richtig guten Überblick bietet die Broschüre des DAAD, die ich persönlich aber vorher noch nie gesehen hatte und die ich euch deswegen zur Vorbereitung hochgeladen habe. Gesagt sei auch noch, dass sich momentan eher wenig Leute bewerben und die Chancen, dass man genommen wird, recht hoch sind (100 Bewerbungen —> 60 Einladungen zum Auswahgespräch –> 30 Stipendiaten (Studenten und Graduierte)).  Beim Selbstzahlerprogramm gibt es sogar 200 Plätze, da muss man sich also so gut wie keine Gedanken machen.

Versicherung

Für Vollstipendiaten übernimmt der DAAD die Versicherung, die Krankenversicherung, Haftpflicht und Unfallversicherung  umfasst und normalerweise für 13 Monate (15 Tage vor bzw. nach An-/Abreise) abgeschlossen wird. Vorsorgeuntersuchungen sind ebenso inbegriffen wie Behandlungen während eines Heimaturlaubes; normalerweise wird Vorkasse erwartet und die Erstattung erfolgt nur gegen Originalbelege (Ausnahmen bei Krankenhausaufenthalten sind allerdings möglich). Selbstzahler können sich über den Tarif für Praktikanten unter Angabe “SZ Programm VR China” für 23,50€/Monat (Überweisung mind. quartalsweise, am besten im Voraus für den gesamten Aufenthalt) versichern und erhalten bis auf den Abdeckung von Behandlungen innerhalb Deutschlands einen ähnlichen Schutz. Was die deutsche Krankenversicherung angeht, so sollte man sich individuell bei der eigenen Krankenkasse informieren, inwiefern eine Anwartschaft sinnvoll ist.

Bewerbung beim China Scholarship Council (CSC)

Vollstipendiaten des DAAD bewerben sich beim CSC um ein Vollstipendium, Selbstzahler um ein Teilstipendium; das Procedere ist für beide gleich. Seit diesem Jahr gibt es ein Onlinebewerbungsverfahren (geht nur im IE), das allerdings noch nicht ganz ausgereift ist ;-) .  Was bisher klar ist, ist, dass das CSC das Gesundheitszeugnis nicht mehr benötigt (s. auch weiter unten)! Dieses behält man selbst und zeigt es dann gegebenfalls direkt bei der Einschreibung an der Uni vor. Was man also an den DAAD schicken muss, sind die Gutachten, das (am besten auf grünes Papier) ausgedruckte Onlineformular, das Zeugnis des höchsten Abschlusses (Abitur/Zwischenprüfung/Bachelor/Master) sowie ein (im Falle von Sprachstudenten kurzes) Motivationsschreiben. Man sollte General (Studenten) oder Senior (Graudierte) Scholar angeben; allerdings meinte die Dame von der Bildungsabteilung, dass das nötigenfalls auch vom CSC selbst angepasst würde. Falls man später auch Fachkurse besuchen möchte, empfiehlt es sich, dies im Motivationsschreiben anzugeben. Wer unbedingt an eine bestimmte Uni möchte, kann sich vorab direkt bei dieser Uni bewerben und einen Nachweis darüber (auch wenn noch keine endgültige Zulassung erfolgt ist) beilegen; außerdem ist es hilfreich, wenn man schon eine Zusage o.Ä. von einem Professor an dieser Uni hat, falls man dort ein bestimmtes Projekt durchführen möchte. Allgemein gilt, dass man nicht nur Top-Unis (englisches Ranking (2003), chinesisches Ranking (2008)) angeben sollte, da es sonst passieren kann, dass man in der totalen Provinz landet. Die Zusage erhält man Mitte bis Ende Juli.

Gesundheitszeugnis

Wie bereits erwähnt, braucht man das Gesundheitszeugnis für die Stipendienbewerbung (weder für den DAAD noch für den CSC) nicht; auch für die Beantragung eines Visums ist nur ein negativer AIDS/Syphilis-Test nötig. Wohl kann es aber sein, dass man das Gesundheitszeugnis bei der Immatrikulation an der Uni vorzeigen muss – es gibt aber auch Fälle, wo niemand je danach gefragt hat. Wer keines hat, kann vor Ort die entsprechenden Untersuchungen durchführen lassen; manchmal muss man das ohnehin, wenn der zuständige Beamte schlecht drauf ist. Ob es sich also lohnt, hier 100€-200€ dafür auszugeben, oder ob man lieber das Risiko eingeht und sich im schlimmsten Fall vor Ort ein paar Mal pieksen lässt, bleibt jedem selbst überlassen. Wer es hier machen möchte, sollte aber auf jeden Fall bis April damit warten, da es nur sechs Monate gültig ist.

Visum

Grundsätzlich kann man ein F- oder ein X- Visum beantragen: X ist nur zum Studieren gedacht, F für Arbeit und Studium. Während man sein X-Visum nach erfolgreicher Immatrikulation in eine Aufenthaltsgenehmigung umwandelt, mit der man auf jeden Fall mehrmals ein- und ausreisen kann, ist das F-Visum nur für sechs Monate gültig und kann eigentlich nur nach Ausreise neu beantragt werden. Natürlich gibt es Visa-Services, die so etwas für einen erledigen. Allerdings bleibt die Frage, ob man wirklich ein F-Visum benötigt, denn Ferienjobs darf man auch mit dem X-Visum annehmen.

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China-Stipendien über BayCHINA

April20

Das relativ neue Bayerische Hochschulzentrum für China vergibt seit diesem Semester in Zusammenarbeit mit dem China Scholarship Council Jahresstipendien für das Studium in China. Es handelt sich dabei um Stipendien der chinesischen Regierung, die Studiengebühren, Unterbringung, Krankenversicherung und eine kleine monatliche Unterstützung (1400-2000 Yuan, je nach Abschluss). Die Stipendien werden für zwei Semester und es gibt insgesamt zehn Plätze; reine Sprachaufenthalte werden bisher nicht gefödert (allerdings ist das Ganze erst angelaufen, also noch ein bisschen chaotisch). Wer schnell ist, kann sich noch bis zum 24.04. für das kommende Wintersemester bewerben!

Übrigens vergibt BayCHINA auch Reisekostenzuschüsse für Praktika.

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China-Programm der Studienstiftung IV – Zweiter Sprachkurs

April20

So, nachdem ihr nun schon eine Weile nichts mehr von mir gehört habt, wird es Zeit, dass ich euch mal wieder die neuesten Nachrichten mitteile. Ich bin letzten Samstag aus Trier (genauer gesagt aus Berlin, aber dazu unten mehr) zurückgekommen, wo der zweite dreiwöchige Intensivkurs stattgefunden hat. Diesmal war er sogar noch intensiver als letztes Mal, weil wir, obwohl wir nur noch ein Drittel der Studenten waren, in den gleichen Kursen wie im Sommer waren – so dass im B-Kurs 5, im C-Kurs 2 und bei uns im D-Kurs 3 Leute waren. Da hat man natürlich keine Chance, auch nur mal eine Vokabel aufzuschreiben, bevor man auch schon wieder dran ist mit Übersetzen . Naja, ganz so schlimm war es nicht, denn die Lehrer waren auf jeden Fall lockerer als beim letzten Mal, aber gerade beim Sprechen habe ich sehr viele Fortschritte gemacht. Wir hatten die selben Lehrer wie im Sommer und es war wirklich nett, sie alle wiederzusehen. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Fr. Shen, Fr. Zhu, Fr. Qu und die anderen Lehrer für den tollen und abwechslungsreichen Unterricht!

Auch diesmal gab es wieder eine Abschlussklausur, allerdings mehr pro Forma . Außerdem mussten wir in der zweiten Woche alle einen kurzen Vortrag (15 min) über ein selbstgewähltes landeskundliches Thema halten. Mein Thema war Tier- und Umweltschutz in China. Daneben gab es auch Vorträge von Professoren der Uni Trier und auswärtigen Referenten und wir hatten diesmal Kalligrafie-Unterricht statt Taiji. Die einhellige Meinung lautete, dass das Pinselschwingen auf jeden Fall besser sei als Schattenboxen, auch wenn unsere Werke vielleicht niemals unsterblichen Ruhm erlangen werden (obwohl manche davon ja echte Frees sind!).

Das Angebot an Freizeitaktivitäten war diesmal noch beschränkter als im Sommer, da das Wetter nicht gerade zum Sporteln an der frischen Luft einlud. Immerhin waren wir einmal in der legendären “Weinstube Gelen” (für deren Weiterempfehlung Prof. Pohl meiner Meinung nach mind. 10% Rabatt auf den Wein bekommt) und haben festgestellt, dass es dort wirklich ganz nett ist.

Der Kurs endete am Donnerstag und am Freitag sind wir dann zusammen mit Prof. Chiao, Dr. Antes und einigen der Lehrer mit dem Zug nach Berlin gefahren, wo wir feierlich von der chinesischen Regierung empfangen wurden – zwar nicht in der Botschaft selbst, aber immerhin in deren ausgelagerter Bildungsabteilung. Nach einer chinesischen Rede der zuständigen Dame sowie zwei deutschen Reden vom Vorsitzenden der Krupp-Stiftung und von Dr. Teufel durften wir uns auf das leckere Buffet (natürlich chinesisch) und die Ehemaligen stürzen, wobei wir letzteremit allerhand praktischen Fragen löcherten.

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Gesundheitszeugnis oder: “Stellen Sie eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar?”

März19

Wer sich schon einmal näher mit den Formalitäten für einen Aufenthalt in China (ab 6 Monaten) beschäftigt hat, der ist sicher schon auf das ominöse Gesundheitszeugnis gestoßen. Das Formular selbst kann man z.B. beim Referat für China des DAAD (s. unter herunterladen. Beim Ausdrucken ist darauf zu achten, dass die beiden Seiten auf eine Blatt (Vorder- und Rückseite) gedruckt werden, notfalls muss man sonst in den Copyshop gehen.  Gewöhnlich braucht man neben dem Original noch vier weitere beglaubigte Kopien (einfach vom Arzt stempeln lassen): drei für die Uni und andere Behörden und einen für den Visumantrag.

Das Original behält man selbst, das braucht man dann bei der Einreise.

Der Großteil des Formulars besteht aus Angaben zu verschiedenen Körperteilen (einfach “normal” eintragen) sowie Angaben zu Krankheiten (u.a. auch die o.g. Frage zum Geisteszustand ). Außerdem braucht man einen AIDS-, einen Hepatitis- und einen Syphilis-Test (das kostet ungefähr 50€) sowie ein Röntgenbild des Brustkorbs mit Lungenbefund und ein EKG.  Von den Tests und dem Lungenbefund muss man für jedes Exemplar eine Kopie machen (das Original auch wieder behalten); am besten ist, wenn man überall nochmal draufschreibt “Nothing could be found” und das Ganze vom Arzt stempeln lässt.  Je mehr Stempel, desto besser! Wichtig ist, dass auch das Passbild gestempelt ist. EKG und Röntgenbild muss man nicht kopieren, aber man sollte die Originale mit nach China nehmen (evtl. kann man beim Radiologen dazusagen, dass er das Röntgenbild auf DIN A4 verkleinert, das ist praktischer zum Mitnehmen).

Noch ein wichtiger Punkt: bei der Einreise darf das Gesundheitszeugnis nicht älter als sechs Monate sein. Wer also zum Wintersemester mit seinem Studium in China anfangen will, der sollte nicht vor März zum Arzt gehen. Die meisten, die mit dem China-Programm der Studienstiftung nach China gehen, stehen damit vor dem Problem, dass der 2. Sprachkurs im März stattfindet und man davor und danach unter Umständen wenig Zeit hat, zum Arzt zu gehen. Hier kann ich empfehlen, zu Dr. Elisabeth Georg zu gehen, die ist in der Trierer Innenstadt und wirklich sehr nett und hat nach unserem Jahrgang nun auch schon einige Erfahrung  . Die Untersuchung nimmt inklusive Röntgen etwa einen Vormittag in Anspruch, dazu kommt dann noch die Zeit, die man zum Ausfüllen und Stempeln braucht.

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