Interview mit Yang Lian
In einem Interview hat der chinesische Dichter Yang Lian die Hoffnung geäußert, dass die Buchmesse in Frankfurt die Vielseitigkeit der chinesischen Literatur bekannt machen werde:
Oft heißt es doch heute: Oh. Er ist ein Exilautor. Da muss er gut sein. Da muss man gar nicht mehr das Buch lesen, denn politisch ist es ja korrekt. Das ist für mich eine sehr gefährliche Haltung. Darüber geht die wahre Bedeutung der Poesie verloren.
Wie wahr. Ich hoffe, die Berichterstattung in Deutschland ist nächste Woche wenigstens einigermaßen objektiv und lässt auch mal jemand anderen als Dissidenten das Wort ergreifen.
Bereit zur Auseinandersetzung: Der “Nestbeschmutzer” Yang Lian | Buchmesse | hr.
[...] von denen aber ja kein einziger Dissident war und von denen deswegen auch keiner das Prädikat “lesenswert” [...]