Die Zukunft der chinesisch-japanischen Beziehungen
Auf ChinaBeat gibt es ein kurzes, aber lesenswertes Interview mit Gerald Curtis, Japan-Experte an der Columbia University, über die zukünftigen Beziehungen zwischen Japan und China nach dem Regierungswechsel. Seiner Meinung nach werden sich diese verbessern, vor allem auch, weil
Er [Hatoyama] wird nicht den Yakasuni-Schrein besuchen, der bereits Anlass für Schwierigkeiten gegeben hat. Er möchte eine alternative Stätte errichten, zu der sowohl ausländische Staatsoberhäupter als auch japanische gehen und allen Kriegsopfern, unabhängig von ihrer Nationalität, ihren Respekt zollen können.
Hört, hört! Nachdem es sich hierbei um einen der Hauptstreitpunkte (neben japanischen Geschichtsbüchern und deren Darstellung von Japans Rolle im 2. WK) zwischen den beiden Ländern handelt, könnte das die Beziehungen wirklich ungemein voranbringen.
Hu und Hatoyama haben sich bereits in New York getroffen; außerdem ist ein Besuch des japanischen Premierministers in Peking geplant.