Daily China

Alles rund ums Reich der Mitte

China-Programm der Studienstiftung IV – Zweiter Sprachkurs

April20

So, nachdem ihr nun schon eine Weile nichts mehr von mir gehört habt, wird es Zeit, dass ich euch mal wieder die neuesten Nachrichten mitteile. Ich bin letzten Samstag aus Trier (genauer gesagt aus Berlin, aber dazu unten mehr) zurückgekommen, wo der zweite dreiwöchige Intensivkurs stattgefunden hat. Diesmal war er sogar noch intensiver als letztes Mal, weil wir, obwohl wir nur noch ein Drittel der Studenten waren, in den gleichen Kursen wie im Sommer waren – so dass im B-Kurs 5, im C-Kurs 2 und bei uns im D-Kurs 3 Leute waren. Da hat man natürlich keine Chance, auch nur mal eine Vokabel aufzuschreiben, bevor man auch schon wieder dran ist mit Übersetzen . Naja, ganz so schlimm war es nicht, denn die Lehrer waren auf jeden Fall lockerer als beim letzten Mal, aber gerade beim Sprechen habe ich sehr viele Fortschritte gemacht. Wir hatten die selben Lehrer wie im Sommer und es war wirklich nett, sie alle wiederzusehen. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Fr. Shen, Fr. Zhu, Fr. Qu und die anderen Lehrer für den tollen und abwechslungsreichen Unterricht!

Auch diesmal gab es wieder eine Abschlussklausur, allerdings mehr pro Forma . Außerdem mussten wir in der zweiten Woche alle einen kurzen Vortrag (15 min) über ein selbstgewähltes landeskundliches Thema halten. Mein Thema war Tier- und Umweltschutz in China. Daneben gab es auch Vorträge von Professoren der Uni Trier und auswärtigen Referenten und wir hatten diesmal Kalligrafie-Unterricht statt Taiji. Die einhellige Meinung lautete, dass das Pinselschwingen auf jeden Fall besser sei als Schattenboxen, auch wenn unsere Werke vielleicht niemals unsterblichen Ruhm erlangen werden (obwohl manche davon ja echte Frees sind!).

Das Angebot an Freizeitaktivitäten war diesmal noch beschränkter als im Sommer, da das Wetter nicht gerade zum Sporteln an der frischen Luft einlud. Immerhin waren wir einmal in der legendären “Weinstube Gelen” (für deren Weiterempfehlung Prof. Pohl meiner Meinung nach mind. 10% Rabatt auf den Wein bekommt) und haben festgestellt, dass es dort wirklich ganz nett ist.

Der Kurs endete am Donnerstag und am Freitag sind wir dann zusammen mit Prof. Chiao, Dr. Antes und einigen der Lehrer mit dem Zug nach Berlin gefahren, wo wir feierlich von der chinesischen Regierung empfangen wurden – zwar nicht in der Botschaft selbst, aber immerhin in deren ausgelagerter Bildungsabteilung. Nach einer chinesischen Rede der zuständigen Dame sowie zwei deutschen Reden vom Vorsitzenden der Krupp-Stiftung und von Dr. Teufel durften wir uns auf das leckere Buffet (natürlich chinesisch) und die Ehemaligen stürzen, wobei wir letzteremit allerhand praktischen Fragen löcherten.

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