Daily China

Alles rund ums Reich der Mitte

China-Programm der Studienstiftung I – Schriftliche Bewerbung

März20

Die Unterlagen, die man einreichen soll, sind recht umfangreich. Man kann sie hier herunterladen. Da gibt es zum einen ein Formblatt mit persönlichen Angaben; dann einen Teil mit Fragen, warum man sich für China interessiert, in welcher Weise man sich schon mit China auseinandergesetzt hat und was man letztendlich dort machen will. Schließlich muss man auch noch einen ausformulierten Lebenslauf einreichen und Nachweise über bisherige Studienleistungen/Abitur.

Die Fragen nach dem Interesse für China sollte man ehrlich beantworten; nicht selten wird darauf beim Auswahlgespräch eingegangen. Bei manchen Sachen ist es mir anfangs schwer gefallen, präzise zu antworten (besonders schlimm war die Sache mit “Was fasziniert Sie an China?” ). Aber letztendlich erwarten sie keine Abhandlung, die als Dissertation für einen Sinologen geeignet wäre, sondern nur deine eigene, persönliche Meinung. Deswegen kann man ruhig etwas Einfacheres schreiben, solange man es nur gut begründen kann.

Wer sich schonmal auf normalen Wege bei der Studienstiftung beworben hat, musste schon einen ausführlichen Lebenslauf schreiben und kann den gleich nochmal verwenden. Für Neulinge (wie mich ) gibt’s bei Google oder im Bewerberforum für die Studienstiftung zahlreiche Beispiele. Um die alte Debatte wieder anzufachen: meiner war übrigens 3 Seiten lang bei einem Zeilenabstand von 1,5. Ich bin dabei natürlich verstärkt auf China eingegangen, weiß aber nicht, ob das andere auch so gemacht haben.

Wer sich übrigens gleich nach seinem ersten Semester bewirbt, hat wahrscheinlich noch nicht so viele Noten. Die aber trotzdem gleich einreichen, da die Auswahl schon Anfang April stattfindet.

Zum Schluss noch ein paar Zahlen: bei meinem Jahrgang hatten sich rund 150 Leute beworben, von denen 29 in die zweite Runde zum Sprachkurs nach Trier eingeladen wurden.

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